Wie funktioniert eine Körperanalysewaage?

Bioelektrische Impedanzanalyse
Bioelektrische Impedanzanalyse

Die meisten Körperanalysewaagen arbeiten mit der Bioelektrische Impedanzanalyse (kurz BIA). Da das Körpergewebe eines jeden Menschen unterschiedliche, elektrische Leitfähigkeiten aufweißt, können diese Differenzen mittels der BIA-Analyse den Körperfettanteil bestimmen.

Auf jeder Körperanalysewaage befinden sich zwei Elektroden aus Metall. Sei es im Boden der Waage oder auch noch zusätzlich an einer Halterung für die Hände. Der Messvorgang wird gestartet, sobald man barfuß auf der Waage steht. Dabei wird ein leichter, nicht spürbarer Wechselstrom von ca. 0,8 mA durch den Körper geleitet. Je nach Beschaffenheit des Körpers variiert der Wert des Widerstands. Körperfett leitet den Strom schlechter als Muskelmasse.

Durch die Messung der bioelektrischen Impedanz (auch Fließwiderstand genannt), können Rückschlüsse über die Körperbeschaffenheit angestellt werden. Mittels Referenzwerte durch die Brozek-Formel, welche aus wissenschaftlichen Studien stammen, gibt es Körperfett Wertetabellen, zur Bestimmung des eigenen Körperfettanteils. Durch diese Messung entstehen verschiedene Werte, bei der Körperanalyse, welche auch häufig von Fitnesscentern bei einem InBody Check benutzt werden. Die Waage analysiert jetzt mittels der BIA Mehtode und den Werten für Körpergewicht, Geschlecht, Alter und Größe den Körperfettanteil sowie die Muskelmasse im Körper.

Messmethode von Körperanalysewaagen

  • Kaum spürbarer Strom wird durch den Körper geleitet
  • Muskelmasse und Körperfett leiten den Strom unterschiedlich stark
  • Widerstandswerte können in einer Körperfetttabelle umgerechnet werden

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